Tun Sie etwas Unerwartetes

von Holger Gräf

Was war eigentlich zuerst da – die Henne oder das Ei? Während man diese Frage unterschiedlich beantworten könnte, je nachdem, ob man Darwinist, Kreationist oder irgendetwas dazwischen ist, lässt sich eine andere, ähnlich klingende Frage sehr eindeutig beantworten:

Was war zuerst da – die mediale Berichterstattung oder der Erfolg einer Partei?

Die Antwort lautet: Es ist die mediale Berichterstattung und erst darauf folgen Wahlerfolge. Je intensiver über eine Partei berichtet wird, umso wahrscheinlicher und höher ihre Stimmenanteile.

Sprechen in Konservendose

Dabei ist es durchaus nicht so, dass immer positiv berichtet werden muss. Wenn der Wähler erwartet, dass die Mainstreammedien negativ über seine Lieblingspartei berichten und diese das Gegenteil tun, würde es eine sogenannte kognitive Dissonanz auslösen, also eine Diskrepanz zwischen Erwartungshaltung und wahrgenommener Realität.

Derzeit erleben wir Dreierlei. Erstens eine öffentliche Zurschaustellung von Unfähigkeit, Dreistigkeit und Provokation seitens der Ampelregierung. Zweitens eine rasante Zunahme medialer Berichterstattung über die AfD. Drittens ein anhaltendes Totschweigen der achtgrößten Partei Deutschlands (dieBasis). Das ist insofern beachtlich, als dieBasis eine viel größere Schnittmenge zu einem Großteil der aktuellen „Notwehrwähler“ hat als die AfD. Den meisten der wachsenden Unzufriedenen in diesem Land würde es deutlich leichter fallen, ihre Stimme der Partei dieBasis zu geben als der AfD. Und das ist vermutlich auch der Grund, warum sie totgeschwiegen wird.

Wir haben nun zwei Möglichkeiten: Wir können Türen einrennen, die extra für uns geöffnet werden und durch die wir rennen sollen. Dazu zählt auch, dass die AfD viele Stimmenanteile bekommt, aber natürlich unterhalb der absoluten Mehrheit bleiben wird. Dieses Ergebnis führt dann dazu, dass alle anderen Parteien miteinander koalieren werden, um die AfD auszubooten. Können Sie sich vorstellen, was eine Koalition aus CDU/CSU, SPD, Grünen und evtl. FDP anrichten würde?

Oder aber wir tun nun etwas Unerwartetes und ausnahmsweise einmal nicht, was wir aus Sicht des politischen Systems und seines Medienapparats tun sollen. Wir wählen dieBasis.

Das sei eine verschwendete Stimme, werden Sie jetzt vielleicht einwenden. Ehrlich gesagt hat das etwas von einer selbsterfüllenden Prophezeiung. Wenn nur genug diese Ansicht teilen, dann wird sie sich erfüllen.

Doch was, wenn nicht?

Erinnern wir uns kurz an das eingangs Gesagte. Am Anfang steht immer die mediale Berichterstattung, auf welche der Erfolg einer Partei folgt. So war es bisher immer, weil wir Menschen leider selten bis nie unerwartet handeln. Es ist auch einer der Gründe, warum sich Wahlergebnisse so gut vorhersagen lassen.

Lassen Sie uns diesen Kreislauf durchbrechen!

Eigentlich liegt es bei uns, ob wir wirklich etwas verändern wollen oder ob wir weiterhin bloß Türen einrennen, die speziell dafür geöffnet wurden. Wählen wir unseren eigenen Weg und folgen nicht länger den Wegweisern der Politik und Medien!

Wir bräuchten diese Medien eigentlich gar nicht, wenn wir uns nicht von ihnen leiten lassen wollten. Wir könnten eine Message auch selber verbreiten.

Erinnern Sie sich noch an die Zeit der Kettenbriefe? Nicht, dass ihr Inhalt an dieser Stelle gutgeheißen werden soll, aber viele davon verbreiteten sich wie ein Lauffeuer und erreichten damit einen Großteil der Bevölkerung.

Das ihnen zugrunde liegende „Geheimnis“ ist eine exponentielle Weitergabe.

Und so negativ dieses Potenzial auch bei den meisten Kettenbriefen war, so positiv könnten wir dieses Verbreitungsschema nun für uns nutzen. Mit einer positiven Aussage als Botschaft: Ich wähle dieBasis. Wenn das genug Menschen tun, werden wir die Systemparteien (gemeint sind damit jene Parteien, die durch ihre wechselnden Regierungsbeteiligungen maßgeblich das politische System mitgeformt haben) ein für allemal auf die Oppositionsbank oder gleich ganz aus den Parlamenten verdrängen. Wir werden den Rechtsstaat heilen, die vergangenen Jahre lückenlos aufarbeiten und die ruinöse Politik beenden. Wir werden uns weder von der WHO noch von der EU vorschreiben lassen, was wir zu tun und zu lassen haben und endlich – nach Jahrzehnten – wieder die Vernunft regieren lassen.

Sie haben es in der Hand.

Sie wissen, was nun folgt. Verteilen Sie diese Botschaft an fünf…

Nein, selbstverständlich nicht! Doch sprechen Sie mit Ihren Freunden und Bekannten auch über Politik und dieBasis. Keine andere Partei hat derzeit dieses Potenzial.


Kontakt zur Redaktion Bund der Basis: